Die bescheidenen Bestsellerautoren (Simon Beckett & Arne Dahl)

„Meine Damen und Herren… Der Preis für Europäische Kriminalliteratur geht an… Simon Beckett und Arne Dahl!“ 

800 Zuschauer klatschen begeistert. Die beiden Ausgezeichneten kommen auf die Bühne, um ihre Urkunden in Empfang zu nehmen. Kameras laufen, Blitze zucken. So geschehen vor genau einer Woche in der Stadthalle Unna, organisiert vom Krimifestival „Mord am Hellweg“.

Ich hatte die Ehre, im Rahmen der Preisverleihung eine Gesprächsrunde mit Simon Beckett und Arne Dahl zu moderieren. Über ihre ersten Schreibversuche (als Kinder), die ersten Manuskripte (abgelehnt und erfolglos) und den späteren internationalen Erfolg (Dahl mit der A-Gruppe, Beckett mit den Hunter-Krimis). Was mich wieder einmal an den Starautoren faszinierte: Ihre Bescheidenheit. Der Brite und der Schwede sind stille, sympathische Typen, die keinen Wind um sich machen und keine Extrawünsche äußern. Understatement pur. Und endlose Geduld im Umgang mit Autogramm- und Selfiewünschen ihrer Leser.

Hier ein kurzer Auszug aus meinem Gespräch mit Beckett & Dahl:

Können Ihre Romane etwas gegen die aktuellen Tendenzen zu Nationalismus in Europa ausrichten?

Dahl: Ich war früher optimistischer, was die mögliche Wirkung von Literatur betrifft. Trotzdem glaube ich immer noch, dass der Akt des Lesens – diese tiefe, innere Reise in ein anderes, unbekanntes Universum – die stärkste Kraft der Welt ist, um Menschen miteinander zu verbinden. Lesen bedeutet das Aufschließen der eigenen Seele. Und jeder Krimiautor, der sein Genre ernst nimmt, hat die Möglichkeit darüber zu schreiben, woher – politisch und gesellschaftlich – der Wind weht. Das Kriminelle ist eng mit der ganzen Welt verbunden, was nicht zuletzt das Auftauchen von Donald Trump zeigt. Also ist Kriminalliteratur mehr denn je ein wichtiger Weg, um scharfsinnig auf Verbrechen aufmerksam zu machen, nicht nur in Europa.

Beckett: Ja, denn in Zeiten wie diesen ist alles gut, was potentiell mehr verbindet als trennt. Kriminalliteratur besitzt sicher grundsätzlich die Fähigkeit, gesellschaftliche Entwicklungen abzubilden. Ich versuche, meine Bücher in einer wiedererkennbaren Welt zu verankern, was bedeutet, dass manchmal gesellschaftlich relevante Aspekte darin vorkommen. Aber ich würde nicht sagen, dass Krimis dies tun müssen. Ein Krimi muss nichts anderes leisten als seine eigene spezielle Geschichte zu erzählen. Wenn sich Autoren wie Arne Dahl dazu entscheiden, explizit gesellschaftliche Themen aufzugreifen, finde ich das natürlich trotzdem großartig.

Im Interview: Arne Dahl

arne dahl, interview, sieben minus eins, günter keil, literaturblogEr spricht Deutsch, fließend. Und behauptet doch ganz bescheiden, dass er noch viel lernen müsse. Arne Dahl, der Intellektuelle unter den europäischen Thrillerautoren, heißt eigentlich Jan Arnald. Seit Wochen steht sein Thriller „Sieben minus eins“ (Piper) ganz oben in den Bestsellerlisten. Hier Auszüge aus meinem Interview mit dem sympathischen Schweden:

In deinen letzten Thrillern kämpfte eine länderübergreifende Polizeitruppe gegen Korruption, Terror und Rechtsradikalismus in Europa. Warum hast du diese Reihe beendet? Ich war ein bisschen frustriert über die Entwicklung Europas und meinen Fokus auf die dunkelsten Seiten der Gesellschaft – alles wurde immer schlimmer und schlimmer. Ich brauchte eine Pause, musste alles eine Nummer kleiner machen. Auf diese Weise konnte ich zum Kern der Kriminalliteratur zurückkehren: zum Thrill und zur Psychologie des Verbrechens.

Und du kehrst inhaltlich in deine Heimat Schweden zurück. Ist der Zeitpunkt ein Zufall – jetzt, wo die meisten europäischen Länder ihre Grenzen für Ausländer schließen? Nein, das ist kein Zufall. Ich bin traurig, dass Europas wichtigste Tradition, der Humanismus, nicht mehr funktioniert.

Wie meinst du das? Schweden und Deutschland waren die einzigen Länder, die ernsthaft versucht haben, Menschen aufzunehmen, die auf der Flucht vor dem Tod waren. Wir sollten stolz darauf sein. Da uns jedoch kein anderes der 28 Länder zu Hilfe kam, ist es unmöglich geworden, das Problem gesamteuropäisch zu lösen.

Fiel dir die Arbeit an „Sieben minus Eins“ leichter als den Büchern der A-Gruppe oder des Opcop-Teams? Nein, überhaupt nicht. Am einfachsten ist es, Serien weiter zu schreiben. Aus dem einfachsten Weg entsteht jedoch selten die beste Literatur. Ich hatte aber auch den Eindruck, an eine Grenze gestoßen zu sein, denn alles an der Opcop-Reihe basierte ja auf einem Maximum: die Menge der Themen, die Anzahl der involvierten Figuren, und vor allem auch meine Recherche, die mehr und mehr meiner Kreativzeit beanspruchte. Jetzt habe ich endlich die Möglichkeit so zu schreiben wie nie zuvor

Die Zeit spielt eine entscheidende Rolle in „Sieben minus eins“. Welchen Bezug hast du zu ihr? Die Zeit ist eines der letzten großen Mysterien. Ich werde nie aufhören von dieser seltsamen vierten Dimension fasziniert zu sein. Sie tötet uns alle! Beim Schreiben ist sie natürlich extrem gefährlich, denn ein Buch muss ja fertig werden. Hinzu kommt, dass die Zeit von der Gegenwart ablenkt und die Gedanken in die Zukunft lenkt, wenn das Buch fertig sein wird – was sich aber immer wie Lichtjahre entfernt anfühlt. Trotzdem bin ich etwas besser darin geworden, in der Gegenwart zu leben. Aber ich könnte es noch besser machen.

Deine Bücher werden in ganz Europa gelesen, und du bereist regelmäßig EU-Länder. Hast du den Eindruck, dass wir noch eine Gemeinschaft sind? Je mehr ich von Europa sehe, umso mehr denke ich, dass wir eine Gemeinschaft sind, trotz aller Unterschiede. Wir können immer noch sehr viel von einander lernen. Und es gibt fast überall in Europa ein gemeinsames Verständnis, dass die Werte der Aufklärung die Basis der Gesellschaft bilden. Menschenrechte, Demokratie, ein säkularer Staat, die Idee von Gemeinschaftsgütern, Rede- und Religionsfreiheit, Gleichheit – daran kann man nicht vorbei. Und es gibt keinen besseren Platz dafür als in Europa.

Warum wir Arne Dahl verzeihen

arne dahl, sieben minus eins, piper, literaturblog, günter keilMeine erste Reaktion: Das kann uns Arne Dahl nicht antun! Der Meister des intelligenten, gesellschafts- politischen Europa-Thrillers beendet seine Opcop-Serie. So wie er zuvor schon seine Serie um die legendäre A-Gruppe beendete. Ausgerechnet jetzt, wo Europa seine fiktive multinationale Polizeitruppe nötiger hätte denn je.

Sieben minus Eins“ (Piper) heißt Dahls neuer Thriller, mit Sam Berger als neuem Ermittler. Der Hauptkommissar, ein eher verschlossener Typ, der von seiner Frau getrennt lebt, muss das Verschwinden mehrerer Teenager aufklären. Wurden sie ermordet? Steckt ein Pädophiler oder Serienkiller dahinter? Eine für Mainstream-Thriller typische Fragestellung mit einer typischen Hauptfigur. Und so gar nicht, wie man Arne Dahl bis jetzt kannte.

Dieser Roman wäre nur (gehobener) Durchschnitt, würde nicht immer wieder Dahls smarte Sprache den Plot vorantreiben und gekonnt Spannung erzeugen. Grandios ist ein fast 20 Seiten langes Verhör, das Sam Berger mit einer mysteriösen Frau führt. Die beiden duellieren sich verbal so gekonnt, dass die Grenzen zwischen Gut und Böse verrutschen, dass eine zeitlang völlig offen ist, wie sich der Thriller weiterentwickelt, dass einem beim Lesen schwindlig wird. Das ist großes Drama, große Spannungsliteratur. Und so gelingt es Arna Dahl, dass wir ihm doch verzeihen.

Mehr über Arne Dahl in meinem Blog hier.

Arne Dahl, der Intellektuelle

arneGestern Abend beim größten Krimifestival Europas, „Mord am Hellweg“: Arne Dahl sitzt in der Lohnhalle einer Zeche in Ahlen. Vor ihm: 300 Zuschauer. Neben ihm: Der Moderator – ich. Wieder einmal fasziniert mich Dahl, der Intellektuelle unter den erfolgreichsten europäischen Thriller- autoren. Warum? Weil er Anspruch und Unterhaltung perfekt kombiniert. Weil er kein aufgesetzter Entertainer ist, sondern ernsthaft und bescheiden über Politik und Europa, über Kultur und seine Bücher spricht.

Der elfte Gast“ (Piper) heißt Dahls neuer Roman mit der legendären A-Gruppe. Die zehn Ex-Mitglieder dieser schwedischen Sondereinheit treffen sich in einem Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert. Der Grund: Eine geheimnisvolle Einladung. An einer großen Tafel sitzend, erzählt jeder Polizist eine Geschichte. Über rätselhafte Träume, schaurige Begegnungen, übersinnliche Erlebnisse. Je länger der Abend dauert, desto klarer wird der A-Gruppe, dass sie ein Rätsel lösen soll, das eng mit der Geschichte dieses Hauses und ihrer eigenen verbunden ist. Ein merkwürdiger elfter Gast gibt ihnen dazu Hinweise. Arne Dahl hat mit diesem definitiv letzten Buch seiner Serie ausnahmsweise keinen Polit-Thriller geschrieben. Sondern ein raffiniertes Puzzle über die Macht von Märchen und die Doppelbödigkeit von Literatur.

Macht und Moral in Europa: Interview mit Arne Dahl

arne2Hochwertige, politische Thriller: das Marken- zeichen von Arne Dahl. In seinem neuen Roman „Neid“ (Piper) skizziert der 51jährige Schwede den Kampf um Anstand und Moral in Europa. Hier Auszüge aus meinem Interview:

Können Sie bei Ihren Lesern ein Bewusstsein für politische und gesellschaftliche Themen schaffen? Mit dieser Frage habe ich einige Zeit gerungen. Bedeutet die Tatsache, dass ein Schriftsteller in einem populären Genre schreibt automatisch, dass seine Texte sich in schnell vergessene Unterhaltung verwandeln? Und falls das so ist: findet Unterhaltung immer ohne ernsthafte Hintergründe statt? Meine Antwort ist ein lautes Nein! Wenn man gut und aufregend genug schreibt, werden Fragmente ungelöster Fragen und Gedanken in den Blutbahnen der Leser herumreisen und irgendwann einmal auftauchen.

Der Kampf für Anstand und Moral ist das zentrale Thema Ihres neuen Romans. Wie steht es um diese Werte im heutigen Europa? Die EU startete als Friedensprojekt und war nebenbei auch ein gemeinsames Geschäftsmodell – man tat alles, um einen weiteren großen europäischen Krieg zu verhindern. In den 1980er Jahren veränderte sich die EU radikal: die Wirtschaftsleistung war wichtiger als alles andere, wir mussten stärker werden, um mit der Supermacht USA und dem wachsenden China in der globalisierten Welt konkurrieren zu können. Als in den 90ern der Jugoslawienkrieg begann, war klar, dass das Friedensprojekt nur eine Fassade war. Seitdem geht es nur noch ums Geld. Diese Richtung muss sich ändern, wenn wir noch eine Chance haben wollen, das Gesamtprojekt zu retten.

Wie soll das funktionieren? Wir Europäer haben eine Tradition der Intellektualität, Kunst, Freiheit, Demokratie und des Humanismus – das ist unsere Stärke, darauf sollten wir setzen. Darum beneiden uns schließlich alle anderen Länder. Lasst uns sicherstellen, dass dies die fundamentalen Werte bleiben und wir nur auf dieser Basis Geschäfte machen!

In „Neid“ setzt sich sogar eine mutige EU-Kommissarin für diese Ziele ein. Trauen Sie das einer realen Politikerin zu? Einige wenige setzen sich durchaus für die richtige Richtung ein. Das Problem ist jedoch, dass die Menschen, die an der Macht sind, meist ihre ganze Karriere lang genau das angestrebt haben: an der Macht zu sein. All ihre Visionen haben sie auf dem Weg nach oben verloren, sofern sie je welche hatten. Um Macht als Politiker zu erreichen, muss man oft über Leichen gehen und rücksichtslos sein. Das verringert die humanistische Vision. Macht ist unglücklicherweise fast immer in den falschen Händen.

Warum die Absage der Messe nicht nur traurig, sondern existenzbedrohend ist

Es tut weh, ja. Immer noch. Aber wir alle, Journalist*innen, Autor*innen, Moderator*innen, Verlagsmitarbeiter*innen und Buchhändler*innen haben uns natürlich damit abgefunden, dass die Buchmesse abgesagt wurde. Es macht schließlich Sinn.

Noch immer ist es allerdings etwas surreal. Denn wir haben uns schließlich auf die Begegnungen und Veranstaltungen vorbereitet, sind in Kopf und Herz schon in Leipzig gewesen, haben geplant und organisiert, uns gefreut.

Die Absage ist nicht jedoch nur traurig, sondern auch existenzbedrohend. Denn für viele von uns ist der Rahmen der Leipziger Buchmesse ein wichtiger, entscheidender Auftrags- und Umsatzbringer. Vor allem Freiberufler*innen wie ich bleiben oft auf ihrer bereits geleisteten Vorarbeit sitzen, ohne Honorar. Manche Auftraggeber zahlen Ausfallhonorare, andere nicht. Auch für Verlage, vor allem die kleineren, kann die Absage fatale Folgen haben: Weniger PR, weniger Verkäufe, weniger Umsatz.

Da hilft nur: Nach vorne blicken. Noch sind nicht alle Lesungen vor und nach der Messe gestrichen. Mein Auftritt mit Arne Dahl in Leipzig ist zwar gecancelt worden, aber unsere Veranstaltungen am nächsten Montag und Dienstag in Radolfzell und Stuttgart finden statt. Und sogar für Leipzig gibt es nun einen Ersatztermin am 12.3. in der Musikkneipe Horns Erben. Pascal Engman, den ich auch schon in Leipzig treffen sollte, liest wie geplant am 16. März bei den Kriminächten Stuttgart, und ich freue mich auch auf diese Moderation. Auf jede, die nicht abgesagt wurde.

Besonders bitter: Auch mein Auftritt mit Karla Paul und unserer Literaturshow auf der Messe wurde gestrichen. Aber wir sind bald wieder live zu sehen: Am 27.3. in Voerde, in einer evangelischen Kirche! Alle Infos dazu hier. Weitere Termine unserer Show: 6. Mai Lübeck, 7. Mai Hannover, 27. Mai Berlin, 28. Mai Leipzig (ja, Leipzig!!!) – alle in Hugendubel-Filialen.

Und noch eine gute, ansteckungsfreie Nachricht: Bald gibt es neue Folgen unseres Literaturpodcasts „Long Story Short“. Ab 10. März kostenlos auf allen Kanälen, zum Beispiel hier.

Mögen sich die Viren endlich beruhigen. Oder wenigstens die panischen Vorsorgeabsagen abklingen. Oder was meint Ihr?

Warum Krimistars nach Österreich pilgern

Vor kurzem moderierte ich eine Woche lang in Österreich – die Alpenrepublik veranstaltet immer mehr Krimifestivals, und immer mehr internationale Bestsellerautoren folgen dem Ruf. In fünf Tagen saß ich mehr als 20 Stunden im Zug durch das eigentlich doch eher kleine Land. Aber das Reisen lohnte sich, auch wegen der teils spektakulären Landschaft.

Antreiber ist das Krimifest Tirol, das vor zwei Jahren auf Initiative von Autor Bernhard Aichner und Verleger Markus Hatzer in Innsbruck startete. Das Programm wurde inzwischen kräftig ausgeweitet. Ich moderierte dort Lesungen mit Charlotte Link (Foto oben), Arne Dahl (unten rechts) und Katrine Engberg.

Und so ganz nebenbei traf ich die österreichischen Krimistars Ursula Poznanski, Alex Beer, Thomas Raab und, natürlich, Bernhard Aichner.

In Wien hatte ich die Ehre, Simon Beckett (unten links) auf der Bühne zu unterstützen – Thalia war hier der Veranstalter, und 400 Zuschauer im Village Cinema feierten den britischen Autor. Ich komme gerne wieder!

 

10 Tage, 8 Städte, 13 Moderationen

Ich sitze gerade im ICE. Von wo nach wo? Keine Ahnung. Denn ich sitze seit zehn Tagen dauernd im ICE. Von irgendwo nach irgendwo. Frankfurt, Castrop-Rauxel, München, Leipzig, Witten, Erfurt, Köln, Erkrath…

Der Grund: Die große Lesetour von Arne Dahl, und davor die Buchmesse, alles am Stück. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich kurz überlegen muss: Begrüße ich jetzt das Publikum in Frankfurt oder Leipzig? Nehme ich den Zug um 11.37 oder 11.48? Passt meine Chipkarte in Hotelzimmer 509 oder 341?

Aber dann sitzt wieder Arne Dahl neben mir, erzählt von seinem neuen Thriller „Fünf plus drei“ (Piper), oder ich interviewe „Trümmerkind“-Autorin Mechthild Borrmann im Messegetümmel, und ich weiß: Hier will ich sein, hier bin ich richtig.

Denn es gibt kaum etwas Schöneres als mit dazu beizutragen, dass Literatur lebendig wird. Dass Autoren auf Leser treffen und umgekehrt. Dass Bücher Menschen zusammenbringen. Und und und. Dafür sitze ich gerne im ICE und bin gerne manchmal etwas verwirrt darüber, wo ich gerade bin. Bis zum nächsten Mal.

Vorfreude auf meinen Literaturherbst

Wer denkt schon mitten im Sommer an den Herbst? Ich. Das gebe ich ganz offen zu. Denn zurzeit laufen die Planungen für den Literatur-Herbst auf Hochtouren.

Schon jetzt steht fest, dass ich etwa am 6. November in München die Premierenlesung für Charlotte Links neuen Roman „Die Suche“ moderieren werde (Foto links). Außerdem gehe ich mit Arne Dahl auf Lesereise (u.a. am 12.10. bei der Crime Cologne, 17.10. in Erfurt und 18.10. in München). „Downton Abbey“-Autorin Jessica Fellowes treffe ich am 18. September auf Schloss Hamm, US-Autor Tom Rachman am 21.9. im Literaturhaus München.

Damit nicht genug. Bei Europas größtem Krimifestival Mord am Hellweg moderiere ich Veranstaltungen mit der irischen Thrillerautorin Olivia Kiernan (26.9.), dem Griechen Petros Markaris (28.10., Foto rechts), dem schwedischen Duo Hjorth & Rosenfeldt (8.11.) und Simon Beckett mit Schauspieler Joe Bausch (20.11.).

Weitere Termine folgen… Ich freue mich schon drauf!

Worauf ich mich 2018 freue

Wie schön: Ich weiß jetzt schon, dass es ein wunderbares Jahr wird. Als Freiberufler kann ich zwar nie für 12 Monate vorhersagen, was wann passiert. Wie viele Aufträge reinkommen. Welche Stars ich treffe. Aber das kann ich schon verraten:

Im Kupfersaal Leipzig moderiere ich am 15. März eine Lesung mit der britischen Bestsellerautorin Jojo Moyes (rechts).

Mitte Januar treffe ich Schauspieler Moritz Bleibtreu in Berlin zum Interview über seinen neuen Film „Nur Gott kann mich richten“. 

Mit US-Autor Nickolas Butler (rechts) gehe ich Ende Februar auf Lesereise. Start im English Theater Berlin am 19.2.

Die Psychologin und Bestsellerautorin Stefanie Stahl (unten) stellt am 27. Februar auf Litlounge.tv im Gespräch mit mir ihr neues Sachbuch „Jeder ist beziehungsfähig“ vor.

Beim Krimifestival München moderiere ich den Abend mit dem dänischen Starautor Jens Henrik Jensen (neuer Thriller „Der dunkle Mann“). Termin: 13.3.

Außerdem habe ich Veranstaltungen mit Arne Dahl (beim Festival Mord am Hellweg), Rita Falk, Lea Coplin, Wolfram Fleischhauer, Nicola Förg und vielen anderen. Mehr Details bald…

Und auf welche Bücher freue ich mich am meisten? Den neuen Haruki Marukami natürlich, Peter Stamms „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“, Bernhard Schlinks „Olga“, „Strafe“ von Ferdinand von Schirach, Paul Austers „Das rote Notizbuch“, Roberto Savianos „Der Clan der Kinder“ sowie neue Romane von Kathrin Weßling, Gianrico Carofiglio, Heinrich Steinfest, Lilian Loke, Max Scharnigg