Moderner Heimatroman

Das ist ein Roman über Zwetschgenschnaps, Traktoren, Wirtshäuser, Wildschweine, Wildbäche, Jäger, das Holzhacken und Leberkässemmeln. Und vor allem: Über ein antikes Gewehr, nach dem verdächtig viele Leute suchen.

Ein österreichischer Heimatroman? Ja. Aber ein moderner, schräger, mit schwarzem Humor. Und trotzdem mit Ernsthaftigkeit.

Zur Geschichte von Sebastian Janatas „Die Ambassadorin“ (Rowohlt): Hugo Navratil, ein junger Mann, muss aus Wien und Berlin zurück in die österreichische Provinz. Zur Beerdigung seines Großvaters, von dem er die Liebe zur Natur hat. Äußerlich scheint in dem burgenländischen Dorf alles wie immer zu sein. Doch hinter den bäuerlichen Fassaden brodelt es. Hugos Opa hatte Geheimnisse. Und plötzlich tauchen Frauen auf, die nach einer alten Flinte suchen.

Sebastian Janata, Musiker von der Indie-Band JA PANIK, ist ein überzeugendes Debüt mit skurrilen Figuren gelungen, das eine überraschende Wendung nimmt. Denn Hugos Reise aufs Land wird zu einer Reise zu einem historischen Frauen-Geheimbund. Mehr wird nicht verraten – außer, dass die Frauen in diesem Roman letztlich mehr zu sagen haben als die Männer.

Am 8. August war Sebastian Janata zu Gast in meiner Buchsendung auf egoFM vor. Zur Show hier.

 

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