Tote Hose? Im Gegenteil.

„Ich habe an diesem Abend mein erstes Konzert erlebt und zum ersten Mal einen Busen gespürt. Man gewinnt nicht häufig im Leben. Häufiger verliert man, und die meiste Zeit passiert nichts, außer Mittagessen kochen, sich aufregen und freuen. Aber an diesem Abend war ich eindeutig Gewinner. Da darf man nicht dumm sein, da muss man sich erinnern.“

Der Musiker und Autor Thees Uhlmann hat eine Liebeserklärung an Die Toten Hosen geschrieben. Dieses originelle Büchlein aus der „Kiwi Musikbibliothek“ (Kiepenheuer & Witsch) feiert nicht nur Campino & Co., sondern auch die Liebe, das Saufen, das Leben als Künstler, die Elternschaft und den Punk.

Uhlmann plaudert locker drauflos, er philosophiert, und er erinnert sich an sein erstes Konzert der Toten Hosen 1988, als er 14 war. Später, viel später, spielte er als Supportact vor seiner Lieblingsband und 70.000 Zuschauern in Köln. Irre.

Dies ist also keine Hosen-Biografie. Sondern ein sehr persönlicher, witziger und philosophischer Blick auf Deutschlands erfolgreichste Punkmusiker. Geschrieben in Uhlmanns unverwechselbaren Sound, der so klingt als wären Tresengespräche unter Kumpels in Literatur verwandelt worden.

„Man kann sich das vielleicht nicht mehr vorstellen, aber man hatte damals keine Angst zu sterben.“

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