Neuerscheinung

Streetslang pur

“Ich bin ein Gejagter, ein lebender Toter. Kann keine Freunde haben, kein Geschäft führen, und am Ende werden sie trotzdem was finden und danach mich. Irgendwann, in einer beschissenen Bar in Lima oder sonst wo: Peng. Vorhang. Das war´s, Jack.“

Jack Price spricht Klartext. Derb. Laut. Abgebrüht. Der fiktive Drogendealer und Strippenzieher, Ich-Erzähler dieses im härtesten Streetslang des Jahres verfassten Romans von Aiden Truhen, „Fuck you very much“ (Suhrkamp), plaudert alles aus. Wie er Geschäftspartner täuscht, Gegner ausschaltet, noch mehr Geld macht. Doch dann unterläuft ihm ein Fehler – er muss flüchten. Sofort. Denn eine berüchtigte Bruderschaft macht Jagd auf ihn. Das hindert Jack Price, das zynische Großmaul, allerdings nicht daran, seinen Lesern weiterhin lässig seine extrem hohe Dichte an Schimpfwörtern entgegenzuschleudern.

Ein herber, starker Roman für alle, denen normale Thriller zu gefällig geschrieben sind. Wer sich hinter dem Pseudonym Aiden Truhen verbirgt, verrät Suhrkamp übrigens nicht – aus gutem Grund?

Ein Kommentar zu „Streetslang pur

  1. Die Vermutung ist nicht abwegig, dass hinter dem Pseudonym Aidan Truhen ein Brite steckt. Denn Truhen wird von einer Agentur aus England vertreten, und auch sein Verlag ist englisch.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s