Neuerscheinung

Bekenntnisse eines Mannes, der normalerweise keine Liebesromane liest

Ich gebe es zu: Typische Mainstream-Bücherstapel-Liebesromane lese und rezensiere ich nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Denn ich schreibe seit Beginn des Jahres auch für das Magazin FREUNDIN. Und dabei bin ich auf zwei neue Romane gestoßen, die mich berührt haben – OBWOHL sie zur oben genannten Kategorie passen. Was ist also los? Mit mir? Oder mit dieser Art von Romanen? Bin ich plötzlich verführbar für diese Art Literatur geworden (oh Schreck!) – oder sind einige dieser Liebesromane in der Qualität gestiegen (was gar nicht schlecht wäre)?

Wie auch immer… Ich verrate, welche Romane es sind: Before you go (Blanvalet) von Clare Swatman und Was bleibt, sind wir (Heyne) von Jill Santopolo.

Swatman erzählt herzzerreißend und spannend von Zoe, die ihren verstorbenen Mann Ed vermisst und nichts lieber möchte als die Zeit zurückzudrehen. Und dann ist sie tatsächlich wieder 18, lernt Ed kennen, verliebt sich, erlebt alles noch einmal – aber immer in dem Wissen, dass er sterben wird. Oder kann sie das verhindern? Eine bestechende Fantasie.

Ebenfalls höchst dramatisch ist Jill Santopolos Geschichte von Lucy und Gabe. Das Paar erlebt die große Liebe, trennt sich aber bald. Gabe geht als Fotograf ins Ausland, Lucy macht in New York Karriere als Filmproduzentin und gründet eine Familie. Doch die Liebe zwischen Lucy und Gabe bleibt – kommen sie wieder zusammen? Eine spannende Konstellation.

Before you go“ und „Was bleibt, sind wir“ spielen sprachlich zwar auf einfachem Niveau, sind aber perfekt konstruiert. Und vor allem: beide Romane können zu Tränen rühren, wenn man sich darauf einlässt. 

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