Neuerscheinung · Rezension · Romane

Hypnotischer Road-Trip

dan dalton, johnny ruin, rezension, literaturblogWir sind schon eine halbe Tankfüllung weit in der Wüste, als die Droge zu wirken beginnt.“

10.000 Meilen im Auto durch die USA. 30 Staaten in 30 Tagen. Johnny Ruin aus London ist auf einem Road Trip. Aber warum? Und wann? Fährt er in der Gegenwart über die Highways oder war das früher? Momentaufnahmen, Blitzlichter und Erinnerungsfetzen bestimmen diesen rasanten Roman von Dan Dalton. „Johnny Ruin“ (Tempo) erzählt von einem jungen Mann mit gebrochenem Herzen. Von seiner Suche nach Ablenkung und Erlösung, nach der Antwort auf die Frage, warum alles schief ging in seinem Leben. Warum ihn Sophia verlassen hat. Warum er sich mit Alkohol und Antidepressiva vollgepumpt hat. Auf seinem Trip über Nevada, Colorado, Iowa, Pennsylvania nach New York erinnert sich Johnny an seine große Liebe, Teenager-Abenteuer und seinen Bruder. Und er wundert sich, warum ein alternder Rockstar mit einem Flachmann neben ihm im Wagen sitzt: Jon Bon Jovi, dem er seine Geschichte erzählt und der sie trocken kommentiert. Falls Bon Jovi nicht eine Halluzination ist. In extrem hohem Tempo und mit beeindruckender Virtuosität berichtet Dan Dalton von Liebeskummer und Selbstfindung. Ein tolles Debüt.

Viele Stifte zu besitzen, gibt mir das Gefühl, Schriftsteller zu sein.“

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