Neuerscheinung · Rezension · Romane

Kann der denn schreiben? Ja!

david duchovny, ein papagei in brooklyn, rezension, günter keil, literaturblogDuchovny? Der Schauspieler aus „Akte X“ und „Californication“?

Genau der. Kann der den schreiben? Und wie. Er hat sogar mal in Princeton und Yale Literatur studiert und eine skurrile Tiergeschichte veröffentlicht. Sein Roman „Ein Papagei in Brooklyn“ (Heyne Encore) ist eine intelligente, ironische Vater-Sohn-Geschichte. Ted, der Sohn, ein Genie, müsste längst gefeierter Schriftsteller sein. Stattdessen raucht er Joints, hört The Greatful Dead und verkauft bei den Yankees-Spielen Erdnüsse. Marty, sein zynischer Papa, lässt kein gutes Haar an Ted. Dabei ist auch er gescheitert. Und unheilbar an Lungenkrebs erkrankt.

Duchovny porträtiert zwei schräge Sturköpfe und notiert ihre Verbalduelle. Er schreibt schnell, virtous und manchmal fast schon zynisch – doch hinter der Ruppigkeit seiner Figuren liegt Zuneigung und Herzlichkeit. Ein rasanter NY-Roman.

3 Kommentare zu „Kann der denn schreiben? Ja!

  1. Hallo Günter,

    Aber sein Debüt ist es doch nicht, oder? Dachte “Heilige Kuh“ war sein Erstling. Der hatte mir aber leider nicht so gefallen, aber den Schalk, den Duchovny in “Californication“ übermittelt, leuchtet auch durch sein Schreiben durch.

    Liebe Grüße
    Marc

    1. Du hast recht – und mich hat „Heilige Kuh“ auch nicht richtig überzeugt. Dieser neue Roman ist eine ganz andere Nummer, auch was den Hank-Moody-Schalk betrifft 😉

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