Krimis & Thriller · Neuerscheinung · Rezension

Der Quantenphysik-Thriller

blake crouch, dark matter, der zeitenläufer, rezension, günter keil, literaturblogDie Rezeptur dieses Buches ist einfach und effektiv:

33,33 Prozent Sciene Fiction, 33,33 Prozent Quantenphysik, 33,33 Prozent Hochspannung.

„Dark Matter. Der Zeitenläufer“ (Goldmann) von Blake Crouch. Ein Thriller, der vom ganz normalen Alltag eines Atomphysikers aus Chicago (Job, Ehefrau, Sohn) in die abgedrehten Ebenen eines Multiversums stürzt. Dieser Mann, Jason Dessen, wird eines Abends auf offener Straße entführt – man spritzt ihm ein Präparat und bringt ihn in eine abgelegene Firma. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher war. Dessen heißt zwar noch genauso, und er lebt nach wie vor in Chicago, aber seine Frau kennt ihn nicht mehr, sein Sohn existiert nicht. Angeblich hat Dessen einen genialen Würfel erfunden, mit dem man in andere Schichten der Realität vordringen kann. Doch der Physiker erinnert sich an nichts. Ist er wahnsinnig geworden? Spielt man ihm einen Streich? Hat er einen Gehrintumor? Er flüchtet, wird verfolgt, jagt durch sein neues Leben, taucht in mehrere Versionen davon ein, kann nicht fassen, was mit ihm passiert.

Blake Crouch inszeniert seinen Thriller so bildstark wie „Matrix“ oder „Inception“, knallt kurze Sätze aufs Papier, verschwendet keine Zeit, treibt den Plot voran. Die Figuren bleiben etwas grob gezeichnet, doch der Sog, den Crouch erzeugt, ist unwiderstehlich.

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