Warum Mauritius in die Tiefsee flüchtet

ulrich fasshauer, das u-boot-auf dem berg, rezension, günter keil, literaturblog Sein Name: Mauritius. Seine Leidenschaft: Fische.

Sein Beziehungsstatus: Verliebt in Mieke. Sein Spitzname: Blobfisch. Seine Traumwelt: Die Tiefsee.

Tja, Mauritius hat´s nicht leicht. Die schüchterne Hauptfigur aus dem wunderbaren Kinderroman „Das U-Boot auf dem Berg“ (Tulipan, ab 10 Jahren) von Ulrich Fasshauer flüchtet in ihre Traumwelt unter Wasser. Dort in der Tiefsee wird aus einer 5 im Zeugnis eine ganz normale Zahl. In der Realität ist das nicht ganz so einfach – außer für Mauritius´ Onkel Christoph, der bei seiner Familie einzieht. Der tätowierte Mann pfeift auf Regeln und zeigt Mauritius, wie man Spaß im Leben hat. Und siehe da: Zum Geburtstag bekommt der fisch-verrückte Mauritius ein U-Boot. Ulrich Fasshauer hat eine herrlich originelle und empathische Geschichte geschrieben – einerseits klassisch, da aus einem Außenseiter ein Held wird. Andererseits ungewöhnlich, da Fasshauers Sprache deutlich über dem Mainstream liegt. Er gibt Mauritius eine Stimme, die von unwiderstehlich leichter Tiefe getragen wird.

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