Trügerische Erinnerungen

e.o. chrirovici, das buch der spiegel, goldmann, rezension, günter keil, literaturblogEin mysteriöses Manuskript verschwindet. Ein 27 Jahre alter ungeklärter Mord steht kurz vor der Auflösung. Ein Literaturagent glaubt, das Buch seines Lebens an der Angel zu haben. Und dann kommt doch alles ganz anders.

In seinem Roman „Das Buch der Spiegel“ (Goldmann) erzählt E. O. Chirovici eine Dreiecksgeschichte von einem Psychologie-Professor in Princeton, seiner Studentin Laura und dessen Freund Flynn. 1987 treffen die drei aufeinander – und am Ende des Jahres wird der Professor ermordet. Was ist damals passiert? Das soll 27 Jahre später ein Manuskript enthüllen. Doch der Autor ist verstorben. Und die fieberhafte Suche nach der Wahrheit beginnt.

E. O. Chirovici hat einen raffinierten Ermittlerroman geschrieben. Ohne Schießerei, ohne Leichenfund, ohne Abenteuer. Und dennoch extrem spannend, erzählt aus den Perspektiven eines Literaturagenten, eines Reporters und eines pensionierten Polizisten. Ein intelligentes, mitreißendes  Buch über den fragwürdigen Wahrheitsgehalt von Erinnerungen.

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