In der Verbotenen Stadt

christoph ransmayr, cox oder der lauf der zeit, s. fischer, literaturblog günter keilHallo 2017! Ein frohes Neues! Und gleich zurück ins Alte, weit zurück… Ins 18. Jahrhundert…

Er ist der Erhabene, Unbesiegbare, Unangreifbare. Der Herr der Welt, der Allerhöchste. Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Mit Cox´ Ankunft beginnt Christoph Ransmayrs fantastischer Roman „Cox oder Der Lauf der Zeit“ (S. Fischer). In eleganter Prosa, mit feinster Beobachtungsgabe, erzählt Ransmayr von dieser historischen Begegnung, vom Aufeinanderprallen von zwei Kulturen. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt spezielle Uhren bauen, zum Schluss sogar die Unmögliche: „Eine Uhr für die Ewigkeit. Die Uhr aller Uhren. Perpetuum mobile.“ Mit Eifer und Ehrgeiz arbeitet Cox an den neuen Kunstwerken, und doch ist ihm mulmig dabei. Der Kult um den Kaiser, die Unterwürfigkeit an seinem Hofe, die Hinrichtungen derjenigen, die es wagten eine eigene Meinung zu haben, all dies beschäftigt Cox. Und dann verliebt er sich auch noch in ein bezauberndes Mädchen, das er inmitten des Großen Kanals und im Schnee vor seiner Werkstatt sieht – sie ist allerdings unberührbar, dem Kaiser versprochen. Christoph Ransmayr hat einen großartigen Roman über Kunst, Zeit, Leibe und Ewigkeit geschrieben. Einzigartig!

2 Kommentare
  1. Das hört sich ja toll an. Die kurze Einführung macht Lust aufs Lesen.

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