Bilder-/Kinderbuch · Rezension

Umka, der kleine Eisbär

umka, arena, juri jakowlew, irina link, arena, literaturblog, günter keil Menschen – das sind Bären, die die ganze Zeit auf den Hinterpfoten laufen und ihr Fell ausziehen können.“

In dem wunderbaren Bilderbuch „Umka – Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft“ (Arena) von Juri Jakowlew erklärt eine Eisbärenmutter ihrem Sohn die Welt. Umka heißt der Kleine, und er ist neugierig auf das, was ihn außerhalb seiner Schneehöhle erwartet. Behutsam führt ihn seine Mutter in die Geheimnisse des Nordpolarmeers ein. Der Himmel ist für die Eisbären „das obere Meer“, die Sonne „der glitzernde Fisch“, und die Menschen? Tja. Sonderbare Wesen. Umka möchte zu ihnen, sie kennenlernen, und er hat Glück: eines Tages trifft der kleine Eisbär einen kleinen Jungen. Sie mögen sich, trotz aller Unterschiede, und sie werden Freunde.

Die Illustratorin Irina Link fängt die Weite und Leere im Eis mit zauberhaften Bildern ein. Gemalt hat sie übrigens ganz traditionell, in Acryl auf Leinwand. Ihre sanften Weiß- und Blautöne passen perfekt zu dieser ruhigen, liebevollen Geschichte, die der russische Schriftsteller Juri Jakowlew schon 1969 schrieb. Ein Klassiker also, neu illustriert in einem großformatigen Buch, das seine Leser mit viel Wärme durch die kalte Jahreszeit begleitet.

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