Neuerscheinung · Romane

Schräge Streitschrift

jarett kobek, ich hasse dieses internet, literaturblog, günter keilWir produzieren in einem fort Inhalte für gewaltige Konzerne, die sich weigern, uns für unsere Arbeit zu bezahlen.“

Jarett Kobek hat die Schnauze voll. In seiner Polemik „Ich hasse dieses Internet“ (S. Fischer) rechnet der US-Autor mit Google, Amazon, Apple & Co. ab, mit den Reichen und Mächtigen, den Medien, den unsozialen Auswüchsen des Kapitalismus. Eine schräge Streitschrift mit viel Selbstironie – die Bezeichnung „Roman“ führt in die Irre, denn Kobeks Handlung ist so verworren wie das Internet. Macht aber gar nichts. Was dieses Buch auszeichnet, sind – neben harten Fakten – die Wut und der Witz, mit denen Kobek in den Kampf zieht. Er prangert die Lügen von Politikern und Konzernbossen an, deckt Ungerechtigkeiten auf und regt zum Nachdenken an. Eine Abrechnung, die aufrüttelt!

Geld ist die Einheit, in der Demütigung gemessen wird.“

2 Kommentare zu „Schräge Streitschrift

  1. Das beginnende industrielle Zeitalter wurde vermutlich damals ebenso von vielen gehasst wie heute „dieses Internet“.

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