Neuerscheinung · Rezension · Romane

Hemingways Frauen

hemminAntibes, Sommer 1926. Ernest Hemingway und seine Frau Hadley machen Urlaub in Südfrankreich. Sie schwimmen im Meer, nehmen Drinks am Pool, spielen Bridge. Doch eigentlich sind sie zu dritt. Immer mit dabei ist Pauline, genannt Fife. Die beste Freundin Hadleys entpuppt sich Hemingways Geliebte – der Grundstein für das Ende der Ehe.

In „Als Hemingway mich liebte“ (Hoffmann und Campe) widmet sich Naomi Wood vier Frauen in Hemingways Leben: Hadley, Fife, Martha und Mary. Sie alle scheitern an dem Schriftsteller – und er an ihnen. In klarer, frischer Präsens-Prosa schildert Wood den Alltag der Frauen mit dem Meister. Sie zeigt, wie sie um ihn kreisen, ihn verehren, ihre Konkurrentinnen abschätzen und schließlich verzweifeln. Mittendrin Hemingway, ein Glas in der Hand, an seiner Schreibmaschine sitzend, seinen Ruhm und die Zuneigung  genießend.

Naomi Wood springt kapitelweise von Antibes nach Key West, von Havanna nach Chigaco. Sie begleitet die vier Frauen über 25 Jahre und gewährt erstaunliche Einblicke in Hemmingways Privatleben. Ein faszinierend leichter, niemals seichter Roman.

2 Kommentare zu „Hemingways Frauen

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