Don Winslow: „Ich bin schreibsüchtig“

winslow-„Jeden Morgen um 5.30 Uhr beginne ich mit dem Schreiben. Ohne diese Arbeit kann nicht leben, ich bin süchtig danach, besessen davon!“ hat mir Don Winslow soeben erzählt.

Der US-Thrillerstar („Das Kartell“, „Tage der Toten“, „Savages“) ist zurzeit in Deutschland, um seinen neuen Roman „Germany“ (Droemer) vorzustellen. Ich moderiere die Lesereise mit Winslow und Schauspieler Dietmar Wunder – nach dem Start im Münchner Literaturhaus (Foto) waren wir in Berlin und gestern in Hamburg, heute: Olpe, am Freitag: Leipzig. Auf meine Frage, ob er denn nie eine Pause vom Schreiben mache, meinte Winslow:

„Nein. „Das Kartell“ habe ich vormittags beendet, anschließend zu Mittag gegessen, und am Nachmittag „Germany“ begonnen. Ja, das klingt nach Sucht. Vielleicht sollte es ein 12-Punkte-Aussteigerprogramm für Schriftsteller geben – ausnahmsweise mal nicht wegen ihres Drogenkonsums, sondern wegen ihrer Schreibsucht. Ich würde es testen.“

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