Neuerscheinung · Rezension · Romane

Evers hebt ab

eversNicht banal, nicht bissig. Sondern einfach amüsant. Lustig. Witzig. Wie auch immer man es nennen will – Horst Evers wirkt wie der idelae deutsche Humor-Kompromiss. Sein neuer Roman „Alles außer irdisch“ (Rowohlt) ist eine skurrile Sciene-Fiction-Hommage, ein Mix aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ und „Dr. Who“, nur eben sehr deutsch, sehr berlinerisch. Und darum geht´s: Irgendwann in ferner Zukunft wird doch noch der Pannen-Flughafen BER eröffnet. Leider öffnet sich dadurch eine transdimensionale Pforte, und ein Raumschiff stürzt auf die Startbahnen. Für Evers´ Hauptfigur Goiko Schulz, 36 Jahre alt und eigentlich nur für seine Mutter etwas Besonderes, ändert sich alles. Goiko lernt Simulirianer, Zyanen und Dkuoggen kennen, allesamt hochentwickelte Zivilisationen. Er beschäftigt sich mit dem intergalaktischen Investorenschutzabkommen und versucht, am interplanetaren Verbrauchergerichtshof die Menschheit zu retten. Ziemlich enleuchtend, dieser Plot, oder? Wie auch immer: Humor ist halt doch Geschmackssache. Und Evers´ Spezialität. Selbst dann, wenn er völlig losgelöst ins All abhebt.

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