Belfast, 1985

mckAdrian McKinty arbeitete als Barkeeper und Rugby-Coach, bevor er zu einem der wichtigsten Schriftsteller Nordirlands wurde. Das passt, denn in seinem neuen Roman Gun Street Girl“ (Suhrkamp Nova) geht´s heftig zur Sache.

Unruhen, Straßensperren, Dauerregen. Nordirland kurz vor einem Bürgerkrieg. Mittendrin: Detective Inspector Sean Duffy, der sich als katholischer Bulle in der protestantischen Royal Ulster Constabulary durchschlagen muss. Bevor er morgens in seinen BMW steigt, überprüft er den Unterboden nach Bomben. Und bevor er schnöde Popsongs im Radio hört, legt er sich lieber stilvolle Bluesplatten auf.

Ein verdammt lässig erzählter Kriminalroman im Stil von James Ellroy. Mit einem überzeugenden Helden. Und viel Alkohol: „Noch eine Runde. Und noch eine. Bier. Whisky. Zigaretten. Eine spontane Kneipenrunde duch das verregnete Carrickfergus. Dobbins Inn. Central Bar. North Gate. Borough Arms. Railway Tavern. Die letzten drei trübe, essigsaure Para-Kneipen voller mürrischer Männer in Jeansjacken, die Ärger suchten, aber genau wussten, dass wir fünf ihnen über waren.“

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