Vielleicht Marseille?

poldajaEine deutsche Frau, die vor den Erinnerungen an ihren verstorbenen Mann flüchtet. Ein Sohn, der seiner flüchtenden Mutter hinterherreist. Ein französischer Kommissar, der an einer Europol-Konferenz in Salzburg teilnimmt. Eine Frau, die in Marseille auf die Rückkehr ihres Mannes wartet. Ann, Theo, Luc, Miyu. In ihrem Roman „Vielleicht Marseille“ (Rowohlt) schildert Katerina Poladjan sechs Tage im Leben dieser vier Figuren. in klarer, reduzierter Prosa, die Raum für eigene Interpretationen ihrer Leser lässt. Wird der Sohn seine Mutter aufspüren? Wird der Ehemann zu seiner Frau zurückkommen? Poladjan hat ein gutes Gespür für offene Fragen und unklare Stimmungen, die sie in wenigen fließenden Worten einfängt. Auf nur 175 Seiten erzählt sie von der Reise zweier Menschen, die sich finden. Und von zweien, die sie suchen. Ein melancholisches Roadmovie (Salzburg – Bozen – Marseille), das von einer einzigartigen Leichtigkeit getragen wird.

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