Aichners Stroboskop-Sprache

aichnerAchtung, festhalten! Hier kommt der neue Thriller von Bernhard Aichner, „Totenhaus“ (btb), die Fortsetzung von „Totenfrau“. Wieder dreht sich der packende Plot um die Bestatterin Brünhilde Blum, und wieder legt der österreichische Autor ein so unerhörtes Tempo vor, dass einem die Luft wegbleibt. Blum sucht nach ihrer Schwester – sie landet in einem riesigen, verlassenen Hotel mit Shining-Atmosphäre. Und sie muss sich verstecken, muss flüchten. Denn nachdem bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden werden, ist klar: Blum war die Täterin.

Bernhard Aichners Stroboskop-Sprache verursacht einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Seine knappen, knackigen Dialoge wirken ähnlich. Ein Thriller, der wirklich thrill verbreitet – was man nun wirklich nicht von jedem Buch mit diesem Label behaupten kann.

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