Nicht Bukowski, sondern Bokowski

bokoSo, so. „Woody Allen von Wedding“ wird Paul Bokowski genannt. Stimmt irgendwie, bis auf Kleinigkeiten wie das Alter. Bokowski ist 33, Allen 79. Was beide verbindet: Ihr Sinn für schrägen Humor, komische Dialoge und die Skurrilitäten des Alltags. Woody Allen hat neben seinen Filmen zahlreiche Kurzgeschichten geschrieben, und Paul Bokowski macht dies nun auch schon mit professioneller Lässigkeit. In seinem neuen Buch „Allein ist man weniger zusammen“ (Manhattan) zeigt der Berliner ganz normale Menschen beim „Urban Balconing“, protokolliert seltsame Anrufe bei der Polizei und verfolgt den Weg einer wandernden Waschmaschine. Bescheiden notiert Bokowski: „Ich gehöre schon ganz klar zu den Leuten, die ein bisschen klüger sind als alle anderen. Da muss man schon ganz ehrlich mit sich sein. Will zwar keiner hören, ist aber so: Ich weiß eigentlich alles ein bisschen besser als der Rest.“ Fazit: Bokowski ist witzig, blödelt aber nicht platt drauflos. Er pflegt seinen selbstironischen, bisweilen hintergründig-absurden lockeren Stil.

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