Verbrechen im Land der Sami

trucSonnenaufgang: 10.53 Uhr. Sonnenuntergang: 12.02 Uhr.

Tageslänge: 1 Stunde 9 Minuten.

Mit solchen Details aus Lappland beginnt Olivier Truc die Kapitel seines Umweltthrillers „40 Tage Nacht“ (Droemer). Damit nicht genug: Truc taucht tief in die Geschichte der Sami ein – des letzten Urvolks Europas. Ausgangspunkt des Romans ist ein Diebstahl: Eine kostbare historische Trommel verschwindet – und kurz darauf wird ein Rentierhirte ermordet. Samische Aktivisten schlagen Alaram, die Medien machen Druck, die Rentierpolizei (kein Witz, die gibt´s tatsächlich) ermittelt. Der Fall weitet sich aus. Schließlich wird klar: Es geht auch um Bodenschätze, um Holz, Wasser und Erz – einer der Gründe, warum skandinavischen Kronen schon immer an Lappland interessiert waren. Olivier Truc rast mit Geologen, Polizisten und Hirten durch seinen Plot, die Polarnächte und die Schneelandschaft. Sprachlich liefert er zwar nur Mainstream, aber inhaltlich überzeugt sein mehrfach ausgezeichneter Sami-Thriller.

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