Neuerscheinung

Multimedial, aber old-fashioned

IFSeine Romane werden in 23 Sprachen übersetzt. Er twittert. Er ist auf Facebook aktiv. Ja, der Australier Michael Robotham ist voll und ganz da, im Hier und Jetzt, im digitalen Zeitalter. Vor kurzem erschien „Erlöse mich“ (Goldmann), sein neunter Thriller – selbstverständlich auch als eBook. Aber: Michael erzählte mir auf einem spacig-grünen Sofa (Foto), dass er gleichzeitig total old-fashioned ist. Ausgerechnet beim Schreiben. „Ich habe jeden meiner Romane in Handschrift verfasst, wirklich jede Zeile“. Warum tut er sich das an? „Ich merke, dass ich mich intensiver mit meinen Figuren beschäftige und länger über ihr Leben nachdenke, wenn ich einen Stift in der Hand habe. Ich lasse mir mehr Zeit für sie und den Plot und schreibe nicht nur einfach drauf los. Das tut meinen Geschichten gut.“ Okay. Aber wie reagieren sein Lektor und sein Verleger auf den riesigen Stapel Papier? Robotham lacht: „Das kann ich denen nicht antun. Und so rückständig bin ich dann doch nicht. Vor Abgabe tippe ich alles in den Computer.“

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