Neuerscheinung · Rezension · Romane

Die nackte Frau von Bernhard Schlink

schlinkDa ist es, das neue literarische Lebenszeichen von Bernhard Schlink: „Die Frau auf der Treppe“ (Diogenes). Die aktuelle Nr. 1 der Buchcharts. Ein Phänomen, dieser Schriftsteller. Denn:

1. Schlink macht sich rar. Seit seinem letzten Roman „Das Wochenende“ sind sechs Jahre vergangen. Eine so lange Pause im hektischen Buch-Business ist ungewöhnlich.

2. Schlinks neuer Roman berührt, reißt mit, unterhält, regt zum Nachdenken an. Und das, obwohl seine Sprache nicht funkelt, sondern einfach nur hervorragend funktioniert. Und der Plot etwas konstruiert wirkt. 

3. Schlink hat einen großen Roman über die großen Fragen des Lebens geschrieben. Und gleichzeitig eine kleine Geschichte um einen Mann, eine Frau und ein berühmtes Bild – auf dem die Frau nackt zu sehen ist.

4. Schlinks Hauptfigur, ein Anwalt, hinterfragt plötzlich sein ganzes Leben. Wegen einer Frau, die er viele Jahre nicht mehr gesehen hat. Nach der Lektüre fragt man sich unweigerlich selbst: Was habe ich selbst getan, und war es gut so?

5. Schlinks bester Satz: „Es gab nichts, auf das ich nicht verzichten konnte, nichts, bei dem man nicht auf mich verzichten konnte. Bei allem, was vor mir lag, war ich ersetzbar. Nicht ersetzbar war ich nur bei dem, was hinter mir lag.“

4 Kommentare zu „Die nackte Frau von Bernhard Schlink

  1. Jaaaa, ich bin schon so gespannt auf das Buch und hoffe sehr das die Bücherei wenn Sie im Dezember wieder aufmacht dieses auch da hat 🙂 ich liebe Herrn Schlink also als Schriftsteller

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