Krimis & Thriller · Neuerscheinung · Rezension

Auftragsmord unter Freunden

kaminskiZwei Frauen, ein Mordauftrag, ein Amateur-Killer, ein Opfer. Mehr ist nicht drin in Volker Kaminskis Roman „Gesicht eines Mörders“ (Lindemanns Bibliothek). Aber das reicht aus – für kontinuierlich steigende Spannung. Und einen gelungenen Krimi. Von vorne: Frank Steiner, ein Schauspieler, kehrt zurück nach Frankfurt. Einst flüchtete er vor der Polizei, nachdem er einen Kumpel umgebracht hatte. Jetzt sucht er Arbeit, erfolglos. Bis ihm seine alte Freundin Mira und deren Bekannte Doreen ein Geschäft vorschlagen: Wenn Steiner Doreens Mann umbringt, bekommt er 100.000 Euro. Dieser Typ, so die Frauen, habe Doreen geschlagen. Steiner lehnt ab. Und willigt später doch ein. Er fährt nach Freiburg, dem Wohnsitz des Weinhändlers, und freundet sich mit ihm an. Doch je besser er sein Opfer kennenlernt, umso stärker zweifelt er. Stimmt die Geschichte der Frauen überhaupt? Wird er je in der Lage sein, in die Rolle eines Mörders zu schlüpfen? Volker Kaminski erzählt lässig die klassische Story eines Auftragsmordes unter Freunden. Sein kleiner Krimi glänzt mit einer fesselnden Konstellation und einer starken Schlussphase. Mit dem Finale hat es sich Kamiski allerdings etwas zu leicht gemacht – einige wichtige Fragen bleiben unbeantwortet.

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