Die skurrilsten Werbetexte der Verlage (3)

kauf2Buchwerbung lauert überall. In Teil 3 meiner Reihe widme ich mich zusätzlichen PR- und Werbe-Aktivitäten der Verlage, die in den Programmen für Herbst vollmundig angekündigt werden:

„Litfaßsäulenwerbung an ca. 300 Stellen in 70 Städten“ – nun ja, das kennen wir ja schon. Auch die „Bundesweite Belegung von Bahnhofscreens“ gehört mittlerweile zum Standard. Aber jetzt, aufgepasst: „Leseprobenverteilung auf Wochenmärkten“! Sind das dann Bücher, die nach der Lektüre verspeist werden können? Toll auch die „Leseproben-Offensive in Design-Hotels in München und Berlin“. Nur: Was ist mit normalen Hotels, Jugendherbergen, Klosterklausen? Oder anderen Städten? Da sehe ich noch Potential. Übrigens: Vorsicht, Autofahrer! „Bundesweite Citylight-Werbung in Parkhäusern und Tiefgaragen, hinterleuchtet“. Klingt gefährlich nach Unfällen. Andererseits: Daheim sind wir auch nicht sicher: „Reichweitenstarkes Krimi-Mailing durch Postwurfsendung an 500.000 ausgewählte Haushalte“. Ausgewählt? Von wem? Haben Facebook, Google, Amazon & co. mal wieder meistbietend unsere Lesegewohnheiten verkauft?

1 Kommentar
  1. „Reichweitenstarkes Krimi-Mailing durch Postwurfsendung an 500.000 ausgewählte Haushalte“ – dieses werbeungetüm made my day. wer denkt sich nur sowas aus?

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