Mikael Niemis Flutwelle

flutEine Million Exemplare! In 24 Ländern! Ja, mit „Populärmusik aus Vittula“ wurde Mikael Niemi auf einen Schlag berühmt. Die liebevoll-skurrile Geschichte übers Erwachsenwerden, Rock´n´Roll und Saunabesuche war ein Meisterwerk. Und danach? Hat Niemi mit drei weiteren Romanen seinen Ruf als Experte für schräge Figuren und originelle Plots gefestigt. Soeben ist sein neues Buch erschienen: „Die Flutwelle“ (btb). Ein schonungsloser Roman. Aber kein typischer Niemi. Zwar gibt’s auch in diesem Umwelt-Thriller ironisch gezeichnete Protago- nisten. Aber der Grundton ist ernst, dramatisch: „Die Erde zerriss, die Welt zerbrach, dann erhob sich das Unfassbare.“ Gemeint ist der nordschwedische Fluss Lule, der über die Ufer tritt, Staudämme einreißt, Häuser vernichtet, Menschen tötet. Niemi zeigt vor allem eines: wie Menschen in Extremsituationen reagieren. Egoistisch und böse, aber auch mitfühlend und hilfsbereit. Ein verdammt spannender Roman, in dem nichts vor der Flutwelle geschützt ist. Nicht einmal „Populärmusik aus Vittula“: das Buch wird in einer Szene fortgespült. Bald hier im Blog: Mein Interview mit Niemi.

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