Neuerscheinung · Rezension · Romane

Slow Food & Slow Literature

rieseNanu? Was hat die Genuss-Initiative Slow Food mit Literatur zu tun? So einiges, dachte ich mir nach der Lektüre des neuen Romans von Stefan aus dem Siepen. Denn in „Der Riese“ (dtv) vertraut der Schriftsteller geschmackssicher auf regionale Zutaten, sprich: die klassische deutsche Sprache. So wie Slow Food sich als Gegenbewegung zum globalisierten Fastfood betrachtet, erzählt aus dem Siepen bewusst anders als viele seiner Kollegen, die sich mit Anglizismen und flacher Prosa uniformieren. Er dagegen schreibt im besten Sinne altmodisch und geht sehr sorgsam mit Sprache um. Das liest sich sehr gut. Und hebt sich wohltuend vom Mainstream ab. Doch worum geht´s in „Der Riese“ eigentlich? Um die Lebensgeschichte eines Jungen, der immer weiter wächst. Skurril, anrührend, ungewöhnlich – lesenswert! Meine ausführliche Rezension erscheint in der Juni-Ausgabe des Magazins „Münchner Feuilleton“.

 

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