Krimis & Thriller · Neuerscheinung · Rezension

Martin Suters feines Krimichen

suter„Wenn ich an einem neuen Roman bin, schreibe ich täglich, vormittags und nachmittags, wie ein Büroangestellter.“ hat mir Martin Suter einmal gesagt. Sein Pensum ist erstaunlich: Innerhalb von fünf Jahren schrieb er ein Drehbuch und sechs Romane – „Der Koch“, „Die Zeit, die Zeit“ und vier Titel seiner Allmen-Krimireihe. Der neueste, „Allmen und die verschwundene Maria“ (Diogenes), setzt die Geschichte „Allmen und die Dahlien“ fort. Johann Friedrich von Allmen, Snob, Millionär und Privatermittler, gerät darin unter Zeitdruck. Entführer haben Maria, die Freundin seines Butlers aus Guatemala, verschleppt. Ihre Forderung: ein wertvolles Dahliengemälde, das sich im Besitz einer schrulligen reichen Dame in einem Schlosshotel befindet. Charmant und spitzfindig löst Allmen schließlich den Fall. Und Martin Suter beweist erneut, dass ihm dieses kurze, amüsante Format (rund 200 Seiten) hervorragend liegt. Seine entspannte Sprache baut dezent Spannung auf, und nichts trübt diese gepflegte Unterhaltung. Ein feines Krimichen!

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