Krimis & Thriller · Rezension

Nein zu Rüstungsexporten!

bottiniEinfach nur Spannung erzeugen? Das ist Oliver Bottini zu wenig. In seinem neuen Roman „Ein paar Tage Licht“ (DuMont) berichtet er aus Algerien. Mit jeder Menge Fakten. Und mit erschütternden Tatsachen: Deutsche Firmen liefern Waffen in das instabile, korrupte Land. Die Bundesregierung schaut zu – und bahnt sogar neue Geschäfte an, wie Angela Merkel bei einem Algerien-Besuch 2006. Davon erzählt Bottini. Allerdings nicht mit erhobenem Zeigefinger oder mit trockenen Informationen. Sondern mit einem packenden Plot: ein deutscher Waffenlobbyist wird in Algier entführt, die Kidnapper zählen zu einer neuen, demokratischen Widerstandsbewegung. Algerische Geheimdienstler und ein deutscher Ermittler versuchen fieberhaft, die Geisel aufzuspüren. Und in Berlin tobt ein politischer Kampf um Rüstungsexporte. Oliver Bottini fesselt in jeder Hinsicht mit diesem literarisch hochwertigen Thriller. Fazit der Lektüre: Nein zu Rüstungsexporten! – Meine ausführliche Rezension erscheint in der April-Ausgabe des Magazins „Münchner Feuilleton“.

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