Neuerscheinung · Rezension · Romane

Franka Potente und das „Fuck!“

francaJetzt also auch Franka Potente. Prominente Schauspieler schreiben immer häufiger Romane – Sawatzki, Tukur… und nun Potente. Dass sie formulieren kann, bewies sie vor drei Jahren mit Ihrem Erzählband „Zehn“. Schon damals waren kurze, prägnante Sätze ihr Markenzeichen. Jetzt, in „Allmählich wird es Tag“ (Piper), bleibt sie dieser Form treu. Inhaltlich geht es allerdings härter zur Sache als bei ihren Kurzgeschichten: „Fuck!“ sagt Potentes Hauptfigur Tim mehr als 50 Mal in diesem Roman. Tim ist Banker, wird gefeuert, stürzt ab. Er säuft, nimmt Drogen, feiert Sex-Partys und verliert den Bezug zum bürgerlichen Alltag. Erst als es fast schon zu spät ist, kriegt Tim die Kurve. Franka Potente hat einen rauen, starken Roman über einen Mann ab Abgrund geschrieben. Meine ausführliche Rezension erscheint im Magazin PUBLIK. Und mein Interview mit der „Lola rennt“-Schauspielerin gibt´s bald hier im Blog. Darin erzählt Franka auch, was sie am „Fuck!“ fasziniert. Und ob sie selbst flucht.

2 Kommentare zu „Franka Potente und das „Fuck!“

  1. wenn der Protagonist 50 mal am Tag Fuck sagt, dann muss das Buch ja ein Verkaufserfolg werden
    ….Grins….. 😆 (vielleicht) oder auch nicht. wer weiss das schon. Feuchtgebiete ist ein verkaufsschlager geworden,
    schreibe ein Buch mit viel Fäkalsprache und Sex und es wird ein erfolg werden.

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