Unterwegs mit den Superhelden

superBieder, langweilig, lehrreich: Bücher für so genannte Erstleser (6-7-Jährige) sind oft zum Gähnen. Weil sie vor allem pädagogisch wertvoll sein wollen. Das kann man aber auch anders: frecher, frischer, moderner. Wie in „Die Superhelden und der blaue Honk“, soeben im Tulipan Verlag erschienen. In dieser kurzen Geschichte erzählt Autorin Sylvia Heinlein ganz locker und sehr witzig von drei Jungs. Und drei Superhelden. Und einem Comicladen. Und dem blauen Honk. Und von einem spannenden Abenteuer. Und… ach, man muss dieses liebenswert-schräge Buch einfach mögen. Auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht nicht jeder Oma pädagogisch wertvoll erscheint. Zu Heinleins wunderbar entspanntem Plauderton passen die knallbunten, lustigen Illustrationen von Sabine Wiemers. Ein Buch, das Spaß macht. In dem auch Erwachsenen noch etwas lernen können, etwa: „Wenn Superhelden nicht ständig etwas Spannendes zu tun haben, werden sie quengelig“ oder „Wenn man Pizza isst, kann man besonders gut nachdenken“. Gut, das wir das jetzt endlich wissen!

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