Moslem mit Vorliebe für Schweinebraten und Bier

su„Ein Leben ohne Bier ist möglich, aber nicht sinnvoll“. Mit diesem bayerischen Sinnspruch beginnt Su Turhan seinen neuen Krimi „Bierleichen“ (Knaur). Und damit ist klar: Turhans Kommissar Zeki Demirbilek bewegt sich weiterhin zwischen Schweinebraten und Döner, Moschee und Kirche, Raki und Bier, Istanbul und München. Diesmal hat es der sympathische Ermittler besonders schwer: es ist Ramadan, Fastenzeit. Ausgehungert muss der sonst gar nicht so gläubige Moslem Demirbilek die Identität einer Bierleiche lüften. Doch er hat Glück: die Ermittlungen bei einer Privatbrauerei führen ihn in seine Geburtsstadt: „Ich fliege heim nach Istanbul. Spätestens in ein paar Tagen bin ich wieder zu Hause in München“ sagt er – und zeigt wieder einmal, dass sein Herz an beiden Kulturen hängt. Su Turhan ist mit den Erlebnissen von „Kommissar Pascha“ und seinem deutschtürkischen Team eine perfekte Parabel auf Integration gelungen. Na dann: Prost!

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