Traurig. Schockierend. Genial.

brooksDieses Buch ist grausam. Schockierend. Unfassbar traurig. Dennoch, oder vielleicht sogar gerade deswegen, empfehle ich dringendst die Lektüre von „The Bunker Diary“ von Kevin Brooks. In England sorgte dieses Tagebuch eines fiktiven, entführten 16jährigen Jungen für heftige Diskussionen. Denn Brooks, einer der erfolgreichsten Jugendbuchautoren der Welt, schont seine Leser nicht. Was in dem Bunker, in dem der Junge gefangen gehalten wird, passiert, ist kaum zu ertragen. Brooks´ Genialität liegt darin, trotz des brutalen Themas mitfühlend und menschlich zu schreiben. Und dem Opfer eine ganz eigene Stimme und Sprache zu geben. Im März wird der kurze Roman im Deutschen Taschenbuch Verlag (dtv) auf Deutsch erscheinen – es lohnt sich aber, dieses Meisterwerk zusätzlich schon jetzt im Original zu lesen!

„I know that you might kill me. But you can´t kill my thoughts. Thoughts don´t need a body.  They don´t need air. They don´t need food or water or blood. So even if you do kill me, I´ll still be thinking of you.“

2 Kommentare
  1. Ich werde wohl auf die deutsche Übersetzung warten, danke aber für den Hinweis auf das Buch. Von der Kurzbeschreibung her erinnert es mich an „Raum“, einen Roman, der vor einiger Zeit erschien, den ich selbst aber nicht gelesen habe.

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