J.J. und die Analphabetin

jjEr hat es wieder getan. Nach dem Sensationserfolg von „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ schrieb Jonas Jonasson einen weiteren, ähnlich dicken, verrückten und phantasievollen Roman: „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ (carl´s books). Von den 60er-Jahren bis zur Gegenwart reicht der abgedrehte Plot, und er führt von Südafrika nach Schweden und wieder zurück. Muss man noch mehr sagen? Vielleicht, dass die Hauptfigur Nombeko heißt. Und dass es um Atombomben, Apartheit, Kommunismus und den Mossad geht. Jonassons Roman sprüht vor Einfällen, und seine Lust am Fabulieren spürt man auf jeder Seite. Die permanent kreativ-überdrehte Stimmung kann zwar auch mal nerven. Aber dahinter steckt ein brillanter Unterhalter. In Zeiten, in denen es weder Radio noch TV oder Internet gab, wäre Jonas Jonasson sicher auf einem Marktplatz gestanden und hätte Geschichten erzählt. Voller Witz und Ironie, mit politischen Bezügen und schrägen Anekdoten. Wie in seinen Büchern.

5 Kommentare
  1. Shaakai sagte:

    An dem Buch lese ich auch gerade – Jonasson bleibt seinem Stil echt treu.

  2. An seine Bücher habe ich mich bisher noch nicht herangetraut, humorvolle Bücher liegen mir einfach nicht. Vielleicht sollte ich doch mal einen Blick hineinwerfen … 🙂

  3. Sein Stil ist schon einzigartig, auch wenn man humorvolle Bücher nicht so mag. Also vielleicht doch mal reinlesen… (du musst ja nicht bis zum Schluss durchhalten)

  4. Es ist schon eine spezielle Art Humor…. die mag man oder auch nicht – ich mag´s 🙂

  5. so betrachtet kann ich es besser akzeptieren, und ja, so ein Fabulierkünstler auf dem Marktplatz *g* – sonst ist das nix für mich.

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