Harry Hole lebt!

komaAus, Schluss, vorbei. In „Die Larve“, Jo Nesbös letztem Roman, wurde der legendäre Ermittler Harry Hole niedergeschossen. Das Ende einer der erfolgreichsten Thrillerserien der Welt? Nein. Serienheld Hole meldet sich zurück. Bis es soweit ist, vergeht allerdings ein Drittel von „Koma“ (Ullstein), dem zehnten Band der Reihe. Auf den ersten 200 Seiten schildert Nesbö den Beginn einer Mordserie und einen anonymen, streng bewachten Mann im Koma. Das scheint Hole zu sein, doch Nesbö trickst mal wieder seine Leser aus. Seine Hauptfigur taucht vernarbt, aber kerngesund als Dozent an der Polizeichhochschule Oslo auf. Keine Zigaretten mehr und kein Alkohol – Harry Hole ist wie verwandelt. Auch seine Beziehung scheint endlich stabil zu sein. Nesbö wäre allerdings nicht Nesbö und Hole nicht Hole, wenn er sich nicht doch wieder in den neuen Fall stürzen und sein Leben aufs Spiel setzen würde. Mit kräftiger Sprache, hohem Tempo und raffinierten Wendungen überzeugt Jo Nesbö erneut. Gut, dass er Norwegens besten Ermittler zu einem Comeback verholfen hat. Übrigens: Nesbö kommt – ich moderiere seine Lesungen in Frankfurt (13.11.) und München (16.11.). Tickets gibt´s leider schon seit Monaten nicht mehr.

2 Kommentare
  1. Bin gerade dabei zu lesen, wie es Harry geht. Mittwoch weiß ich dann schon mehr – oder Jo erzählt mir noch was Neues.
    cu

  2. Ja, das wird sicher spannend! Ich glaube, Jo wird nicht allzu viel verraten. Insofern: lieber vorab schon lesen 😉

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