Im Einsatz: Israelische Soldatinnen

israsoldSo einen Roman gab´s noch nie: Shani Boianjiu, 1987 in Jerusalem geboren, erzählt von drei israelischen Mädchen, die Soldatinnen werden. Radikal, ungeschönt, authentisch. „Das Volk der Ewigkeit kennt keine Angst“ (Kiepenheuer & Witsch) heißt das Buch, dessen Hauptfiguren Lea, Avishag und Yael sind. Drei ganz normale Mädchen in der Pubertät. Doch bald ist ihre Kindheit vorbei – sie werden zum Militärdienst eingezogen. Die drei Frauen schweben zwischen zwei Welten: einerseits sind sie noch fast in der Schule und bei ihren Familien, anderseits tragen sie Uniform und befinden sich im Krieg. Lea meint: „Ich konnte nicht begreifen, dass ich eine Soldatin war. Ich dachte, ich wäre immer noch ein Mensch.“. Dieser freche, stau- nende und gelegentlich naive Blick auf den Militärdienst zählt zu den Stärken dieses Buches. Shani Boianjiu gibt den Soldatinnen eine starke Stimme. Eine, die trotzig und rotzig ist, aber auch nachdenklich und verunsichert. Boianjiu verhalf ihr Debütroman zu  internationalem Erfolg – das Buch wird in 19 Ländern veröffentlicht. Auch deswegen, weil nie zuvor auf diese Weise über Frauen beim israelischen Militär geschrieben wurde. Meine ausführliche Rezension erscheint in der neuen Ausgabe des MÜNCHNER FEUILLETON.

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