Kehlmann enttäuscht

kehlGroße Vorfreude, riesiger Medienhype: ja, der neue Roman von Daniel Kehlmann ist da! Heißt einfach nur „F“ (Rowohlt) und muss unglaublich gut sein, oder? Denn „Die Vermessung der Welt“ und „Ruhm“ waren doch auch genial – oder? Tja. Vergangenheit ist das eine. „F“ das andere. Was das deutsche Literatur-Wunderkind (sorry, der Literatur-Wundermann) da zusammengeschrieben hat, ist einfach nur enttäuschend. Sicher, man spürt auch in „F“ gelegentlich, dass Kehlmann ein stilsicherer Autor ist, dass er beeindruckende Dialoge schreiben und interessante Figuren entwerfen kann. Aber seine Episodengeschichte über die Lebenswege einzelner Familienmitglieder wirkt arg konstruiert und entfaltet auf Dauer sogar eine einschläfernde Wirkung. Wie ein x-beliebiger, etwas anspruchsvoller Fernsehfilm. Muss man nicht sehen, nicht lesen. Das kann Daniel Kehlmann doch sicher besser. Oder?

4 Kommentare
  1. Oh, ich habe mir das Buch gestern bereits mit großen Erwartungen gekauft, denn in der Literarischen Welt wurde es als DAS Buch des Bücherherbstes besprochen … nun bin ich gespannt, wie es mir gefallen wird. 🙂

  2. Viel Spaß beim Lesen – wie geschrieben, schlecht ist es ja nicht. Aber insgesamt eher langweilig und überflüssig. Von Herrn K. darf man schon mehr erwarten 😉

  3. Meine Erwartungen sind nicht all zu hoch, denn ich kenne von Kehlmann noch nichts …. mal schauen 🙂

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