Neuerscheinung · Rezension · Romane

Das beste Debüt Israels

gundarBesser hätte es für Ayelet Gundar-Goshen kaum laufen können: die 31jährige Autorin erhielt 2012 in Israel den renommierten Sapir-Preis für das beste Romandebüt. Jetzt ist „Eine Nacht, Markowitz“ (Kein & Aber) auch in Deutschland erschienen – eine ironische Geschichte vom Dorfleben im Palästina der 1940er-Jahre. Mit skurrilen Typen, schlauen Frauen, die nach Orangen duften und nicht ganz ernst zu nehmenden Männern, die sich als Helden betrachten. Hauptfigur Jakob Markowitz bestellt sein Feld und schmuggelt Waffen für die Untergrundorganisation Irgun. Sein bester Freund Seev Feinberg ist bekannt für seinen dicken Schnauzer. Außerdem gilt er als Fachmann für Rinderzucht und das Ziehen von Weisheitszähnen, „neunzig Kilogramm Kühnheit und Muskeln, den Schnauzer nicht mitgerechnet“. Diese beiden Männer begleitet Ayelet Gundar-Goshen über zwei Jahrzehnte hinweg, über Kriegseinsätze, Ehen, Affären, Tragödien und Erfolge. Ein bunter, schräger und liebevoller Roman, den ich u.a. für die Jüdische Allgemeine rezensiere.

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