Rätselhafter Tod in Zürich

042_87420_135869_tEin einziger Satz bringt das Leben einer Frau ins Wanken. „Darf ich Ihnen den Koffer tragen?“ fragt ein Mann Isabelle, kurz bevor sie in die Züricher S-Bahn einsteigen will. Da er höflich wirkt, nimmt sie das Angebot an. Wenige Sekunden später bricht der Fremde tot zusammen. Mit diesem rasanten Einstieg erreicht Franz Hohler sofort die maximale Aufmerksamkeit seiner Leser in „Gleis 4“ (Luchterhand), seinem neuen Roman. Einige Tage nach dem Vorfall taucht die verstörte Witwe auf – die Kanadierin hat keine Ahnung, was ihren Mann mit der Schweiz verbindet. Also begibt sich Isabelle mit ihr auf eine spannende Spurensuche. Franz Hohler macht daraus keinen Krimi: er schildert die Ermittlungen besonnen und einfühlsam. Sein Stil ist so klar wie Quellwasser aus den Alpen. Doch inmitten dieser Reinheit schimmert etwas Bedrohliches. Tatsächlich erfahren die Frauen, dass der Verstorbene bei Pflegeeltern in der Schweiz aufwuchs und später in ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche gesteckt wurde. Das dunkle Familiengeheimnis ist endlich gelüftet, und Hohler berichtet souverän davon

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