Neuerscheinung · Rezension · Romane

Schwach geküsst, Else

elseEndlich mal eine Hauptfigur, die man so noch nicht kannte: Meikel, ein junger, naiver Mann vom Land, kommt in die Großstadt Rizz. Der 33jährige hatte noch nie Sex. Aus dieser ungewöhnlichen Ausgangsposition hätte Else Buschheuer in ihrem neuen Roman „Zungenküsse mit Hyänen“ (Aufbau) wirklich etwas Originelles machen können. Hat sie aber nicht. Stattdessen schildert sie Meikels Weg (und seine Entjungferung) so uninspiriert und pseudo-provokativ, dass einem schon bald langweilig wird. Nein, das ist kein „modernes Märchen, das von Quentin Tarantino verfilmt werden will“, wie die Verlagswerbung behauptet. Das ist ein Buch, das niemand braucht. Wie ein langweiliger, überflüssiger  Kuss, den man nach kurzer Zeit vergisst.

4 Kommentare zu „Schwach geküsst, Else

  1. Danke für die Warnung! 🙂 Eigentlich mag ich Else Buschheuer sehr gerne und hatte mich auf das Buch schon gefreut – nun lasse ich doch lieber die Finger davon!

  2. Rezensionen, die dazu führen, dass ich mir das Lesen sparen, liebe ich genau wie die Empfehlungen. Danke!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s