Neuerscheinung · Rezension · Romane

Brasilianische Juden

hannahDarauf muss man erstmal kommen: Rio de Janiero, 30er Jahre. Ein jüdischer Schuhmacher verliebt sich in eine Edelnutte. So beginnt der Roman „Hannahs Briefe“ (Aufbau) von Ronaldo Wrobel. Der scheinbar ungewöhnliche Plot basiert auf historischen Tatsachen, denn in den 20er und 30er Jahren wanderten viele Juden nach Südamerika aus. Wie sie dort leben und lieben, schildert Wrobel charmant und mit überraschenden Wendungen. Hinzu kommen skurrile Rabbi-Anekdoten und jiddische O-Töne. Stilistisch ist der Roman kein Meisterwerk, aber Wrobel gelang eine virtuose Liebesgeschichte. Da Brasilien in diesem Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse ist, wird es bald noch viel mehr Literatur aus Rio geben (alles Infos bald hier im Blog). Meine Rezension von „Hannahs Briefe“ ist übrigens in der Augsburger Allgemeinen und Jüdischen Allgemeinen erschienen.

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