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Phänomenal: Deutsche Lesungskultur

riley„Really? They listen?“ Lucinda Riley, zurzeit Nr. 1 der deutschen Taschenbuch-Bestsellerliste, konnte es kaum glauben. Als ich am Montag mit ihr und Schauspielerin Dennenesch Zoudé die große Lesereise begann, staunte sie nicht schlecht. Und zwar über das Konzept der Lesungen: Gespräche, Moderationen, deutsche und englische Textpassagen, Fragen aus dem Publikum… ein volles Programm, 80-90 Minuten. In ihrer Heimat England würde das nicht funktionieren, sagt Riley. Dort wollen die meisten Leser einfach nur ein Autogramm. Ähnliches haben mir schon oft US-Autoren erzählt. Die deutsche Lesungskultur fasziniert sie. Dass es wirklich Menschen gibt, die sich abends aufraffen, 8-12 Euro zahlen, gerne & geduldig zuhören, sich anschließend ihr Buch signieren lassen und glücklich nach Hause gehen, ist bei uns ganz normal – aber international ein bestauntes Phänomen. Mit Lucinda Riley hatten wir gestern eine wunderbare Vorstellung in Braunschweig (siehe Foto), nach Düsseldorf, Burg Bielstein, Leipzig und Hannover. Ab Montag folgen Hamburg und Zürich, dann ist erstmal Schluss.

Ein Kommentar zu „Phänomenal: Deutsche Lesungskultur

  1. Stimmt. Ich war bei einigen Lesungen – anderer Autorinnen – und kann die Eindrücke nur bestätigen!

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