Das Dorf der Idioten

idiotSie sind verrückt, dumm oder behindert. Und sie haben endlich ein eigenes Dorf. Diese Welt für Außenseiter hat die junge französische Autorin Max Monnehay erfunden. Im „Dorf der Idioten“ (Eichborn) lässt sie Pierrot erzählen, wie er in ganz Frankreich schräge Menschen einsammelt und in seine Enklave bringt. Dort sollen sie selbstbestimmt leben können. „Wir waren nicht eingesperrt. Es war die übrige Welt, die Pierrot in den Knast gesteckt hatte, während wir als freie Menschen außerhalb der Gefängnismauern lebten.“ freut sich Bastien, einer der Verrückten. In kurzen, knackigen und unkonventionellen Sätzen skizziert Monnehay eine Utopie. Manchmal verheddert sie sich in verstörenden Anekdoten, und gelegentlich verliert sie den Faden – doch ihre skurrile Satire imponiert.

 

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