Im Visier: Der Irak-Krieg

kevinIst über den Irak-Krieg nicht schon genug geschrieben worden? In Kommentaren, Reportagen und Nachrichten? Vielleicht. Wer allerdings Kevin Powers´ Debütroman „Die Sonne war der ganze Himmel“ (S. Fischer) gelesen hat, der weiß: dieses Buch ist alles andere als überflüssig. Es rüttelt auf, berührt und bewegt. Gerade weil es nicht wie üblich vom Irak-Krieg berichtet, sondern aus der Perspektive eines ehemaligen US-Soldaten – dem Autor selbst. Kevin Powers schildert seine teilweise autobiografischen Kriegserlebnisse mit einer feinsinnigen, manchmal geradezu poetischen Prosa. Er erzählt aber nicht nur von der Sinnlosigkeit, Brutalität und Ungerechtigkeit des Krieges, sondern vor allem von der Freundschaft zweier junger Soldaten – einer 18 Jahre, der andere 21. Ein außergewöhnliches Anti-Kriegsbuch, das seine Leser zu Tränen rührt und das Zeug zum Klassiker hat.

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