Erschütterndes Dokument

Jahlenacoverrzehntelang lag ein packendes Manuskript in Russland unter Verschluss. Jetzt erscheint es auch auf Deutsch: „Lenas Tagebuch“, die Notizen eines Mädchens, das ihren Alltag während der Belagerung Leningrads beschreibt. Die aus Sankt Petersburg stammende Autorin Lena Gorelik hat das aufwühlende Dokument übersetzt und mit mir darüber gesprochen. Das Interview erscheint u.a. im Münchner Feuilleton. Gorelik im O-Ton: „Dieses Tagebuch versucht nicht, objektiv Geschichte zu beschreiben oder sie zu erklären. Es ist das Tagebuch eines jungen Mädchens, das von Liebe träumt und von einer glänzenden Zukunft. Ein paar Seiten später geht es nur noch ums blanke Überleben, um Hunger, Hunger, Hunger. Lena verliert alles, alle Menschen, die ihr etwas bedeuten. Und weil das alles eben ein Mädchen, das fast noch ein Kind ist, schreibt, berührt es einen so stark“. Da hat sie recht –  „Lenas Tagebuch“ erscheint Ende nächster Woche im Graf Verlag.

1 Kommentar
  1. Danke für diesen Hinweis, über das Buch war ich bei der Sichtung des Frühjahrsprogramm bisher noch nicht gestolpert, jetzt wandert es aber auf jeden Fall auf die Wunschliste. 🙂

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